Betriebliche Gesundheitsförderung
Stress, psychische Belastungen, psychische Erkrankungen, Burnout, Konflikte und Prävention
stehen im Mittelpunkt unserer Angebote im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Sicher kommt auch der klassischen betrieblichen Suchtkrankenhilfe eine große Bedeutung zu,
allerdings haben sich Ansatzpunkte und Methoden in der betrieblichen Arbeit rasant erweitert.
Die BASF ist in der Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitshilfe immer wieder impulsgebend.
Die Sozialberatung der BASF Sozialstiftung hat mit unserer Unterstützung am Standort Ludwigshafen ein
Tutorensystem (TTS) initiiert. Das TTS in der Ausbildung der BASF Aktiengesellschaft stellt eine neue
Form der Suchtprävention dar. Es basiert auf der Grundannahme, dass Auszubildende eher bereit sind,
Anregungen und Ideen zu akzeptieren, wenn diese von Gleichaltrigen stammen. Daher werden Auszubildende
als Tutoren eingesetzt. Präventionsarbeit in den Ausbildungsjahrgängen kann so nicht nur punktuell,
sondern flächendeckend erfolgen. Zu diesem Tutorenmodell bieten wir ein Seminar an und unterstützen
bei der Implementierung.
Im Rahmen der CP-Gesundheitsinitiative der BASF haben wir Workshops „Wie geht's besser?“ zur
Identifikation und Bearbeitung teambezogener, gesundheitsbezogener Maßnahmen durchgeführt. In den
jeweils dreistündigen Workshops werden mit den Teams gesundheitsfördernde und –belastende Faktoren
herausgearbeitet und dann mit der Führungskraft besprochen. Anschließend werden exemplarische
Maßnahmepläne erarbeitet. Der Workshop wird durch Vor- und Nachgespräche vor- bzw. nachbereitet
und der Prozess selbst durch Führungskräfte- und Multiplikatorenseminare begleitet. Dieses Instrument
zeigt sich als schlanke und effektive Maßnahme.
Programme zum kontrollierten Trinken bewirken eine enorme Erweiterung der Präventionsmöglichkeiten
in Unternehmen und Institutionen. Es muss nicht mehr so lange gewartet werden, bis "das Kind in den
Brunnen gefallen ist". Die Zieloffenheit, der Verzicht auf Klassifizierung und Stigmatisierung,
die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten sowie die damit verbundene Wahlmöglichkeit, das
gestufte Vorgehen ("stepped care"), sowie die "attraktiven" (d.h. befristeten, wertschätzenden,
nicht konfrontierenden, motivierenden, ressourcenorientierten) Angebote ermöglichen einen
Paradigmawechsel in der betrieblichen Suchtarbeit. Prävention und Gesundheitsförderung im
Betrieb werden auch im Bereich betrieblicher Suchtarbeit möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter
Seminare/Anmeldung
www.kontrolliertes-trinken.de
individuelle Beratung